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Die Geschichte der Landesbank Baden-Württemberg Die Landesbank Baden-Württemberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Eines ihrer Vorgängerinstitute gehörte zu den ersten Sparkassen Deutschlands. 1818 gründete Königin Katharina von Württemberg die Württembergische Sparkasse "zum Wohle der ärmeren Bevölkerungsschichten". Diese fusionierte 1975 mit der 1884 gegründeten Städtischen Sparkasse Stuttgart zur Landesgirokasse. Mit Aufnahme des Zahlungsverkehrs im Jahr 1916 wurde die Württembergische Kommunale Landesbank als Zentralbank der Sparkassen in Württemberg gegründet. Ende 1988 schloss sie sich mit der Badischen Kommunalen Landesbank zur Südwestdeutschen Landesbank (SüdwestLB) zusammen. In ihrer heutigen Form entstand die LBBW zum 1. Januar 1999 durch die Vereinigung der Südwestdeutschen Landesbank Girozentrale, der Landesgirokasse öffentliche Bank und Landessparkasse sowie der Landeskreditbank Baden-Württemberg Marktteil (gegründet 1924). Damit erfolgte erstmals in der Geschichte der deutschen Landesbanken eine vertikale Vereinigung innerhalb der S-Finanzgruppe. Die ehemalige Landesgirokasse brachte als zweitgrößte deutsche Sparkasse ein starkes Retailgeschäft in die neue Bank ein. Die ehemalige SüdwestLB verfügte über ein umfassendes Wholesale-Geschäft. Damit deckte die neue Landesbank Baden-Württemberg das gesamte Bankgeschäft umfassend ab. Zum Jahresanfang 2005 übernahm die LBBW die Landesbank Rheinland-Pfalz als 100-prozentige Tochter und integrierte sie am 1. Juli 2008 unter dem neuen Namen Rheinland-Pfalz Bank voll in den LBBW-Konzern. Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) ist seit 1. August 2005 als unselbstständige Anstalt fester Bestandteil der LBBW. Am 1. April 2008 bündelte die LBBW-Gruppe ihre Aktivitäten in Mitteldeutschland unter dem Dach der unselbständigen Anstalt Sachsen Bank. |
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